Kryo-Etiketten für bereits gefrorene Proben und Behälter ermöglichen die direkte Kennzeichnung von gefrorenen Röhrchen, Tubes und anderen Lagerbehältern bei Anwendungstemperaturen bis -80 °C. Dadurch entfällt das Auftauen gefrorener Proben vor dem Etikettierprozess, sodass die Probenintegrität erhalten bleibt.
Die spezielle Materialzusammensetzung ermöglicht den Einsatz unter anspruchsvollen Laborbedingungen und erlaubt in ausgewählten Anwendungen die direkte Applikation auf gefrorenen Oberflächen. Nach der Anwendung können die gekennzeichneten Behälter direkt zur Weiterlagerung in Flüssigstickstoff (-196 °C) oder in Ultratiefkühlgeräten (-80 °C) zurückgeführt werden. Dies ermöglicht eine sichere und kontrollierte Kennzeichnung tiefgekühlter Proben ohne Auftauen und ohne Unterbrechung der Lagerbedingungen.
Die Kryo-Etiketten eignen sich insbesondere für Biobanken, klinische Labore, Forschungseinrichtungen und weitere Bereiche, in denen eine dauerhafte und eindeutige Kennzeichnung von Proben erforderlich ist, und sind kompatibel mit gängigen Drucktechnologien in Labor- und Biobankumgebungen, darunter Thermotransferdruck, Thermodirektdruck, Laserdruck sowie DYMO LabelWriter-Systeme. Ergänzend stehen Varianten als handbeschreibbare Etiketten für Anwendungen ohne Drucksystem zur Verfügung.
Die Etiketten sind als Rollenware oder Bogen erhältlich und in verschiedenen Formaten und Farben verfügbar. Dadurch lassen sie sich flexibel in bestehende Labor- und Kennzeichnungssysteme integrieren und unterstützen eine zuverlässige Rückverfolgbarkeit von Proben während Lagerung, Transport und Verarbeitung. So bleiben Proben in Kryotanks und Gefrierschränken entlang der gesamten Prozesskette eindeutig und dauerhaft lesbar gekennzeichnet.